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Das Obſt, welches man zu den verſchiedenen Jahreszeiten erhalten kann, iſt zwar in Menge vor⸗ handen, hat aber nicht durchgaͤngig einen angenehmen und lieblichen Geſchmack; dieß gilt votzuͤglich von den Pfirſchen und Aprikoſen. Limonien, ſaure Zitronen, Drangen, Feigen, Bananen, Datteln, Mandeln und Granataͤpfel wachſen in großer Menge. Die Limo⸗ nien, Brangen, Weintrauben und Waſſermelonen ſind von einer vorzuͤglichen Guͤte.
Unter den Pflanzen⸗Gewaͤchſen gibt es Zwiebeln, welche ganz vortrefflich ſind, Kuͤrbiſſe, Gurken, Man⸗ gold, Bamiers oder Okres, Rettige, Aaronswurzel
oder Culkas, eine Art von Yamswurzel, welche ge⸗ kocht einige Aehnlichkeit mit den Pataten hat; Spi⸗ nat, Artiſchoken und Bizleian. Dieſes Gewaͤchs ſieht purpurroth aus, hat eine zunde Geſtalt, und ſcheint eine Art von Eierpflanze zu ſeyn⸗
In allen angebauten Theilen Aegyptens fallen die Weitzen⸗, Gerſten⸗, Reis⸗, Durra⸗, Lupinen⸗, Linſen-, Flaths⸗, Voinen⸗, Indigo⸗ und Saflor⸗ Ernten reichlich aus. Das Getreid wird, wie in Soy⸗ rien, getreten und auf Handmuͤhlen gemahlen. Die Defen werden mit dem Strohe der indianiſchen Koͤr⸗ ner mit Saflorſtengeln und Rohrpflanzen geheitzt.
XVI. Als wir den 21. Oktober von unſerer ale⸗ randriniſchen Reiſe nach Kahira zuruͤck kamen, fan⸗


