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den wir, daß waͤhrend unſerer Abweſenheit eilf Ma⸗ melucken⸗Beys verhaftet wurden, und im Palaſte des Groß⸗Vezier gefangen ſaßen. Man ſagte uns, es ſey auf Befehl des Sultan geſchehen, zugleich ſetzte man hinzu, daß zur naͤmlichen Zeit auch die uͤbrigen Beys zu Alerandrien verhaftet worden ſeyen. Dieſes unerwartete, hoͤchſt wichtige Ereigniß ging in der Hauptſtadt Aegyptens, deſſen Land die Mamelu⸗ cken ſeit der tuͤrkiſchen Beſitznahme beinahe 300 Jahre regiert hatten, ohne Tumult und Aufſtand vor. Se⸗ lim Bey, einer der Mamelucken⸗Beys, uͤberlieferte ſich dem engliſchen Befehlshaber zu Dſchize, dem Dberſten Ramſay ſelbſt.
Den 29. gewaͤhrte der Aufzug, welcher das Ka⸗ mel begleitete, das den Leppich fuͤr die Kaaba zu Mekka zu tragen beſtimmt war, den Einwohnern zu
Kahira ein ſehr wichtiges und feierliches Schauſpiel. Voraus gingen die Chaous des Groß⸗Vezier, gleich nach dieſen der Kadi in Begleitung einer großen Menge Derwiſche mit ihren geheiligten Fahnen. Hier⸗ auf kamen mehrere der vornehmſten Pffiziere des Groß⸗ Vezier mit Zuͤgen von Muſikanten und fliegenden Fahnen. Tahir⸗Paſcha und eine große Menge be⸗ waffneter Leute begleiteten den Aufzug. Auf Baaren trug man gruͤne, ſchoͤn mit turkiſchen Buchſtaben ge⸗
ſtickte Zeuge. Das Kamel, welches das geheiligte


