Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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ihrer Geſchſcklichkeit im Erzaͤhlen belohnt werden. Auch ſieht man ſie in dem elendeſten und jaͤmmerlich⸗ ſten Zuſtande auf den Straßen, wo ſie zuweilen als Unterſcheidungszeichen eine Binſen⸗Kappe auf dem Kopfe tragen, und die Voruͤbergehenden durch ſchmei⸗ chelndes Lob in Kontribution ſetzen.

Die Zahl der Einwohner ſchien ſehr anſehnlich zu ſeyn. Die engen Straßen ſind immer mit Fußgaͤn⸗ gern angefuͤllt.

Der Joſephs⸗Brunnen mit ſuͤßem Waſſer in der Sitadelle ſoll von dem Kaliphen Salah⸗eddin, welcher auch Joſeph hieß, erbaut worden ſeyn, und nicht, wie einige glauben, von Joſeph, dem ſoge⸗ nannten aͤgyptiſchen, noch weniger von dem Va⸗ ter unſers Erloͤſers. Ein großes Gebaͤude, Joſephs⸗ Palatt genannt, in der Zitadelle, vermuthlich der Aufenthalt des Kaliphen Joſeph, enthaͤlt noch ver⸗ ſchiedene Spuren ſeines ehemaligen Glanzes. Beſon⸗ ders gibt es ein Zimmer mit Muſſiv⸗Arbeit, welches jetzt in eine Tuchfabrik verwandelt iſt. Das hohe Al⸗ ter dieſes Palaſtes beweiſen ie Namen der alten aͤgyp⸗ tiſchen Regenten, deren Buchſtaben man an den Mauern eingehauen ſieht.

Der Joſephs⸗Brunnen iſt nicht weniger als 28o engliſche Fuß tief; ſein umfang betraͤgt 40 Fuß. Eine Wendeltreppe, welche wie der Brunnen in den

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