Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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aber macht ſowohl im Lager, als in den Staͤdten ei⸗ nen ihrer Zeitvertreibe aus. Auch lieben ſie das Sin⸗ gen ſehr, welches aber gewoͤhnlich ſehr rauh und un⸗ harmoniſch klingt.

Die Loͤhnung eines Gemeinen beſteht taͤglich in 6— 40 Aſpernz fuͤr dieſen erbaͤrmlichen Sold muß der Soldat ſich Taback, Zwiebeln, Hliven u. ſ. w. kaufen. Iſt er krank, ſo hat er wenig von der Geſchicklichkeit und Pflege ſeines Arztes zu erwarten.

Sowohl im Lager, als an jedem andern Drte ver⸗ richtet der Tuͤrke taͤglich regelmäßig fuͤnfmal ſein Ge⸗ bet. Vor jedem Gebete waſchen ſie allemal die Haͤnde, Fuͤße und das Geſicht.

Es iſt nichts ungewohnliches, einen Luͤrken in

vollem Galoppe dem Andern, welcher auch beritten it,

entgegen reiten, und wenn er ſein Piſtol losgeſchoſ⸗ ſen hat, plotzlich Halt machen zu ſehen. Er thut die⸗ ſes, um Jemand ein Kompliment zu machen, und nicht allein, um ſeine Geſchicklichkeit im Reiten, ſon⸗ dern auch die Zuverſicht zu zeigen, welche er zu ſeinem Pferde hat, das er regieren kann, wie er will.

XII. Am 25. Februar asa1 wurde mit Trompe⸗ ten das Zeichen zum Abbrechen der Zelte gegeben, und nachdem 3 Kanonenſchuͤſſe vor dem Zelte des Groß⸗ Vezier geſchehen waren, ſetzte ſich die ganze Armee in Bewegung. Die engli ſch⸗militaͤriſche Geſandt⸗ ſchaft marſchirte mit dem Groß⸗Veiier, dem Reiseffendi und andern Staats⸗Beaniten. Der neue Lagerplatz