3 Schlacht, welche zwiſchen den beiden ſtrei⸗
tenden Maͤchten vorfaͤllt, wird von den
Suͤrken an den Uferndes Dnieſter verloren werden; eine zweite Schlacht, welche in
der Naͤhe von Konſtantinopel geliefert
wird, faͤllt wiederzum Nachtheile der Os⸗ manen aus; und ihre Kaiſer ſind endlich genoͤthigt, ihren Aufenthalt zu Damask zu nehmen.“
Die Tuͤrken beſitzen viel verſoͤnlichen Muth, ſind kuͤhn, maͤßig, geduldig im Leiden, ehrlich im Handel, und von Jugend auf an Maͤßigkeit und Beſchwerlichkeit gewoͤhnt. Ihre gewoͤhnlichen Nahrungsmittel beſtehen in einer kleinen Portion Brod oder Zwieback, mit ei⸗ nem kleinen Stäcke Käs, Zwiebeln, Oliven und Del. Sie können ſich nur ſelten eine Annehmlichkeit in Fleiſchſpeiſen bereiten. Kaffee und Taback machen ihre vorzuglichſen Wohlgenuͤſſe aus. Erſtern trinken ſie in erſtaunlicher Menge, und letztern lieben ſie ſo ſehr, daß die Pfeife der unzertrennliche Gefaͤhrte ſelbſt vieler Frauenzimmer unter den niedern Klaſſen der Tuͤrken iſt. Da der Wein durch den Koran verboten iſt, ſo iſt das Waſſer das gewohnliche Getraͤnk aller Staͤnde unter den Muſelmännern. Beſiegen ſie aber die reli⸗ gioͤſen Bedenklichkeiten, ſo trinken ſie den Wein mit einer ſolchen Begierde, daß ſie ſich voll ſaufen, und dann aͤußerſt larmend und amruhriſch werden.
Karten und Würfeln iſt verboten, das Schachſpiel


