175 lag bei dem Dorfe Yebna, ungefaͤhr 12 Meilen von Jaffa, auf einer ſchoͤnen, offenen Ebene, welche von Huͤgeln eingeſchloſſen und mit Gras bedeckt war. Ein kleiner, durch den letzten Regen entſtandener Bach, verſorgte uns mit vortrefftlichem Waſſer. Zwei ver⸗ goldete Kugeln, oben am Ende der Zeltpfaͤhle zeigten dus Zelt des Groß⸗Vetier an; in ſeiner Naͤhe war eine große weiße Fahne mit einer arabiſchen Inſchrift auf⸗ gepflanzt. Die Truppen ſchlugen ihre Zelte ohne alle Drdnung um die Zelte ihrer verſchiedenen Paſchen und Anfuͤhrer, zu welchen die Stellen der mit des Groß⸗ Vezier Roßſchweife voraus geſchickte Paſcha abgeſteckt hatte. Das Amt dieſes Pffüziers hat mit dem Ge⸗
ſchaͤfte unſerer General⸗Quartiermeiſter große Aehn⸗
lichkeit. Auf dem Narſche machten die Muſiker des Groß⸗Vezier und der verſchiedenen vornehmſten Pa⸗ ſchen gelegentlich eine kriegeriſche Muſik.
Eine Abtheilung Albaneſer von ungefaͤhr 600 Mann, welche erſt den 26. angekommen war, verließ den 28. plotzlich wieder das Lager, wahrſcheinlich we⸗ gen des Mangels an Geld und Lebensmitteln daſelbſt⸗
Den 7. Maͤrz ſtellte ich eine kleine Wanderung nach dem 2—3 Meilen ſüdoſtlich auf einem Huͤgel vom Lager entfernten Yebna.
Der Felſen Stam, wo Simſon von den Phi⸗ liſtern uͤberfallen wurde, ſoll nicht weit von dieſer Stadt entfernt geweſen ſeyn. Auf einem Huͤgel ge⸗
gen Nordoſten von dem Lager hatte ich eine ſehr


