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ten Schiffe hatten Befehl nicht zu feuern, wenn die Tuͤrken nicht anfingen. Die erſten z engliſchen Linien⸗ ſchiffe gingen ungehindert vorwaͤrts, und warfen An⸗ ker. Indeſſen bemerkte man feindſelige Anſtalten von Seite der Tuͤrken, beſonders in den Mandͤuvres eines Branders, an welchen der Dartmouth ein Parla⸗ mentärbvot mit dem Lieutenant Fitzroy ſchickts. Wäͤhrend dieſer ſprach, toͤdtete ein Muszetenfeuer des
randers mehrere Perſonen und den Parlamentare. folgte ein Kauynenſchuß eines aͤgyptiſchen chiſſes gegen das franzoͤſiſche Schiff Syrene, auf welchem der Admiral zur Vertheidigung des Parla⸗ mentaͤrbvots gleichfals Musketenfeuer gegeben hatte.
Dieß war das Signal zur Schlacht, welche in einem Augenblicke allgemein wurde.
„ Codrington hatte ein Parlamentärboot an das tuͤrkiſche Admiralſchiff geſchickt, welches den engliſchen Steuermann durch einen Flintenſchluß todtete. Die AEfia hatte von einer Seite das Linienſchiff des Ka⸗ pudan⸗Bey, von der andern jenes des Mohax⸗ rem⸗Bey, Befehlshaber der ganzen tuͤrkiſch agypti⸗ ſchen Flotte. Da letzteres Schiff gegen die Aſia nicht feuerte, ungeachtet das Treffen ſchon begonnen hatte, ſo ſchoß auch die Aſia nicht gegen daſſelbe. Moharrem⸗Bey ließ ſogar dem Codrington wiſſen, er wolle keinem Theib am Gefechte nehmen. Unterdeſſen ſchlug ſich Codrington mit dem Ka⸗ pudan⸗Bey. Der Steuermaun der Aſig, Peter Mitchell, begab ſich zu Moharrem⸗Bey, um zu erfahren, ob dem Blutvetgießen nicht Einhalt ge⸗ ſchehen koͤnne; allein er wurde bei ſeiner Annaͤherun vom feindlichen Schiffe erſchoſſen, welches nun au auf die Aſta zu feuern begann. Von dieſem Augen⸗ blicke donnerte die Aſia zu gleicher Seit gegen die beiden groͤßten Admiralſchiffe neben ſich, und bald wa⸗ ren ſie nur noch ein Haufen von Trümmern, welche auf den Wellen ſchwammen. Nach deren Zerſtoͤrung


