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Sſo hielten ſie ihn fuͤr einen Scheik, ergriffen ihn unge⸗
achtet aller Gegenverſicherungen, und trugen ihn im Friumpfe fort, waͤhrend ich, Dank meinem blauen Rocke, mich ganz in Geheim auf den Ruͤcken eines zerlumpten Bettlers ſetzte.
In dem Hoſpiz der Vaͤter wurde mir eine SZelle angewieſen, in welcher ein Liſch, ein Bett, Tinte, Papier, friſches Waſſer, und weiße Waͤſche ſich befand. Man muß aus einem griechiſchen, mit 200 Pilgern be⸗ ladenen Fahrzeuge geſtiegen ſeyn, um den Werth von dieſem Allen zu fuͤhlen. Eine wohlbeſetzte Tafel lud mich ein. Die Vaͤter waren luſtig mit Maͤßigung, vertraulich mit Artigkeit; keine unnuͤtzen Fragen, keine leere Neugierde. Alle ihre Aeuſſerungen betrafen meine Reiſe, und die zu meiner Sicherheit zu ergrei⸗ fenden Maßregeln. Dieſe chriſtliche, liebevolle Auf⸗ nahme ruͤhrte mich im Innerſten. DObwohl die Vaͤ⸗ ter Gelderpreſſungen, Drohung mit Stockſchlaͤgen, Ketten und Tod ausgeſetzt ſind, ſo ſind ſie doch, durch das Chriſtenth um geſtaͤrkt, mit ihrem Looſe zufrieden. Als am letzten Dſterfeſte die Vaͤter die Bekleidung
des Altars abwuſchen, und durch das ausgeſchuͤttete Waſſer einen Stein auf der Straße weiß faͤrbten, ſo zeigte ein voruͤbergehender Tuͤrke dem Kadi an, daß. die Vaͤter ihr Haus ausgebeſſert haͤtten. Der Kadi begibt ſich an Ort und Stelle, entſcheidet, der vorher ſchwarze Stein ſey weiß geworden, und ohne die


