Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſeiner Baumwolle in der Levante ſo bekannte Kirka⸗ gach findet ſich bei keinem Reiſenden(v. Choiſeul ausgenommen), und auf keiner Karte. Es iſt eine von den Staͤdten, welche die Tuͤrken heilig nennen, ſie gehoͤrt zur großen Moſchee von Konſtantinopelz die Paſcha's duͤrfen nicht hinein kommen.

Von Kirkagach ſchlugen wir den Weg nach Konſtantinopel ein. In Manda⸗Fora nahmen wir kein Nachtlager, ſondern im Kaffeehauſe von Emir Capt, einem einzelnen Hauſe im Walde. Der Herr des Drtes war eben geſtorben, und lag noch auf ſei ner Matte; geſchwind wurde er herabgenommen, um mir dieſelbe zu geben. Sie war noch ganz warm. Ich ließ meine Decke auf die Matte breiten und ſchlief ruhig ein. Andere werden auch auf meinem letzten Lager ſchlafen, und meiner ſo wenig gedenken, als ich des Tuͤrken gedachte. Wir durchzogen im Verlaufe unſerer Reiſe das huͤbſche Dorf Suſeverle, paſſir⸗ ten den Granikus, und kamen in die Ebene von Mikalieie. Letzteres iſt eine traurige und verfallene tuͤrkiſche Stadt an einem Fluſſe, welchem ſie den Na⸗ men gibt.

In dem Hafen von Mikaliecie entließ ich mei⸗ nen ſchurkiſchen Fuͤhrer, und miethete eine tuͤrkiſche Barke, welche nach Konſtantinopel abgehen ſollte. Bei unſrer Abfahrt brach die Morgenroͤthe zu unſerer Rech⸗ ten uͤber den Laͤndern des Kontinents an, zur Linken ſtreckte ſich das Meer von Marmora hin; das Vor⸗