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den Saum des Kleides des Aga, und ſetzten ſich an der Thuͤre nieder. Ich war voͤllig bewaffnet, geſtie⸗ felt, geſpornt, und hatte in der Hand eine Peitſche. Als die Sklaven mich noͤthigen wollten, meine Stie⸗ feln, Waffen und die Peitſche abzulegen, weigerte ich mich. Unter lautem Geſchrei ſchritt ich bis in die Mitte des Zimmers. Ein Spahi faßte mich am linken Arme, und zog mich mit Gewalt zuruͤck, ich verſetzte ihm aber einen ſo tuͤchtigen Hieb mit der Peitſche uͤber das Geſicht, daß er mich losließ. Dhne auf ſeine Drohung zu achten, ſetzte ich mich neben dem Kadi, und trug ihm in franzoͤſiſcher Sprache meine Be⸗ ſchwerde vor.
Nach Anhoͤrung beider Theile ward die Sache da⸗ hin abgemacht, daß mein Fuͤhrer mir einen Theil des Geldes wieder geben mußte, welches ich aber nicht annahm. Meine Handlung ſchien dieſem außerordent⸗ lich; man hoͤrte nichts als: Allah, Allah! Ich wurde von allen Sklaven und ſogar von dem Spahi, wel⸗ chen ich geſchlagen hatte, zuruͤck begleitet. Sie er⸗ warteten ein Geſchenk. Ich gab dem geſchlagenen Muſelmanne zwei Goldſtuͤcke, und ließ den andern ſagen, daß ein Franzoſe weder Geſchenke gebe, noch annehme.
Waͤhrend ich Kirkagach betrachtete, ſah ich hier, was ich noch nirgends bemerkt hatte, junge Griechin⸗ nen ohne Schleier, huͤbſch, lebhaft und freundlich, dem Anſchein nach joniſche Maͤdchen. Das wegen


