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. Marmor, an deren Fuß ich mich niedergeſetzt hatte. Salbei und Wachholder-Straͤuche verbreiteten wuͤr⸗ zigen Duft um die Truͤmmer, und kaum ſtieg das Geraͤuſch der Wogen zu mir empor.
Bevor ich Griechenland verließ, war es na⸗ tuͤrlich, daß ich mir die Geſchichte des Landes zuruͤck⸗ rief. Ich ſuchte in dem ehemaligen Wohlſtande von Sparta und Athen die urſache ihres jetzigen Un⸗ gluͤcks, und in ihrem gegenwaͤrtigen Looſe die Keime ihres kuͤnftigen Schickſals. Die Wogen des Meeres, welche nach und nach heftiger gegen den Felſen ſchlu⸗ gen, verkuͤndigten mir, daß der Wind ſich erhoben hatte, und daß es Zeit ſey, meine Reiſe fortzuſetzen. Mit Joſeph und dem jungen Griechen ſtieg ich in das Schiff, und ein guͤnſtiger Landwind trieb uns ſchnell nach Sea(Keos der Alten). In dem unrein⸗ lichen und widrigen, aber ſehr volkreichen Dorfe Zea nahm mich der franzoͤſiſche Vicekonſul, Herr Pen⸗ gali, ſehr freundlich auf, und noͤthigte mich, der Hochzeit einer ſeiner Toͤchter beizuwohnen. Die Ein⸗ wohner geben ſich ſehr mit Seide-Spinnen ab. Auch den griechiſchen Biſchof fanden wir damit beſchäftigt. Er fragte, wer wir ſeyen, und ließ uns ſagen, daß wir ſehr unnuͤtze Leute ſeyn, wenn wir bloß Pflanzen und alte Steinen ſuchten. Wir erwiederten: es wuͤrde erbaulicher fuͤr uns ſeyn, wenn wir in ſeinen Haͤn⸗ den ſtatt der Spindel die Werke des heiligen Chry⸗ ſoſtomusoder Baſilius ſehen koͤnnten.


