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In dem Hauſe eines Albaneſen ſtieg ich mit Jo⸗ ſeph und einem jungen Athener ab. Hier hatte ich das Ungluͤck, von einem heftigen Fieber ergriffen zu werden. Joſeph gab mir waͤhrend der Nacht ganze Kruͤge voll Waſſer, welche meinen Durſt nicht zu ſtil⸗ len vermochten. Die Erde, auf welcher ich lag, war im buchſtaͤbllichen Sinne von meinem Schweiße naß; und dieß rettete mich. Ich lag von Zeit zu Zeit im vollen Wahnſinne, und ſang das Lied von Hein⸗ rich IW. Foſeph war untroͤſtlich. Ich ſchrieb, indem ich alle meine Kraͤfte zuſammen nahm, an Herrn Fauvel. Er ſchickte mir China, Malaga und gute Nachrichten zur Fortſetzung meiner Reiſe. Endlich geſtaͤrkt beſtieg ich das Schiff, welches von drei See⸗ leuten geleitet ward. Sie ſpannten unſer Segel auf, und von einem Südwinde beguͤnſtigt, ſieuerten wir auf das Vorgebirge Sunium, fuhren unter der Eſels⸗Inſel, der alten Inſel des Patroklus, voruͤber, und kamen bei dem Untergange der Sonne in den Hafen von Sunium, eine Bucht, welche von dem Felſen geſchuͤtzt wird, auf welchen ſich die Truͤmmer des DLempels erheben. Wir gingen an das Land, und ich erſtieg das Vorgebirge.
Dieſe Truͤmmer des Dempels ſind von der doni⸗ ſchen Ordnung und aus der guten Zeit der Baukunſt.
Ich ſah in der Ferne den Archipel mit allen ſeinen Inſeln; die ſinkende Sonne rothete die Kuͤſten von 3ea, und die vierzehn ſchoͤnen Saͤulen von weibem


