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ewigen Schweigens ertoͤnen ließen. Statt der ehema⸗ ligen Gebaͤnde ſah ich nichts, als ein verfallenes Klo⸗ ſter und ein Vorrathshaus. Da wohnte am ufer ein trauriger Waͤchter, ein Mußter gefuͤhlloſer Geduld, der tuͤrkiſche Zoll-Einnehmer in einer armſeligen hoͤ zernen Barake, welcher ganze Monate vergehen ſieht, ohne ein Schiff zu erblicken. So traurig iſt der Zu⸗ ſtand dieſer beruͤhmten Haͤfen!
Der Piraͤus heißt jetzt Loöwen⸗Hafen, we⸗ gen eines marmornen Loͤwen, welcher ehemals vorhan⸗ den war, und von Moroſſini 1686 nach Venedig gebracht wurde. Wir gingen ferner auf der Seite des Berges Hymettus aus der Stadt, und kamen zu dem Dorfe Angelo⸗Kipous. Von da wanden wir nns gerade nach Abend, und ſchlugen den Weg nach dem großen Hliven-Walde ein. In dieſer Gegend gab es nur kleine Veberreſte des Alterthums. Wir ſa⸗ hen hier den Cephiſſus, deſſen Bett ſchlammiges Waſ⸗ ſer enthielt. Wir kehrten dann auf demſelben Pfade, in dem Schatten der Delbaͤume zuruͤck, und folgten eeinige Zeit dem ehernen Wesweiſer, wo man noch Spuren dem Tempel der Furien ſah. Von hier naͤherten wir uns wieder der Stadt, und hielten uns lange in der Gegend der Akademie auf. Die Al⸗ taͤre des Eros, des Prometheus und der Muſen ſind verſchwunden, und alles goͤttliche Feuer iſt nicht mehr, wo Platon ſo oft begeiſtert ward.
Als wir die Theater, deren Druͤmmer unbedeu⸗


