Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſuchten, fanden wir auf den Duͤnen deſſelben die Grundlagen der Mauern, welche den Hafen umſchloſ⸗ ſen, und andere ganz zerſtoͤrte Truͤmmer, welche viel⸗ leicht von den Tempeln der Juno und der Ceres waren. Nicht weit von hier lag das kleine Feld und das Grab des Ariſtides. Wir ſtiegen im Ha⸗ fen ab; er iſt ein rundes Becken, wo das Meer auf einem feinen Sande ruht, und moͤchte gegen fuͤnfzig Flußſchiffe enthalten koͤnnen. Der Hafen Munychia iſt laͤnglich rund, und ein wenig groͤßer, als der Hafen Phalerum. Dat auf wanden wir uns um die Ecke eines felſigen Huͤ gels, und von einem Vorgebirge zum andern wan dernd, kamen wir endlich zu dem Piraͤus. Bei der Kruͤmmung einer Landzunge zeigte mir Herr Fauvel die Ueberbleibſel eines Grabmales, welches keine Woͤl⸗ bung mehr hatte, und mit dem Meere in gleichet Hoͤhe lag. Einige Schritte weiter ſieht man die Truͤm⸗ mer eines Denkmals am ufer. Herr Fauvel will hier die Stelle finden, wo man die Gebeine des Themi⸗ ſokles begrub, welche Behauptung aber keine halt⸗ baren Gruͤnde fuͤr ſich hat. Ich ward nicht weniger, als Chandler, durch die Stille uͤberraſcht, welche im Piraͤus herrſchte. Wir ſahen nichts als die Truͤm⸗ mer, Felſen und Meer, wir hoͤrten nichts als das Geſchrei der See⸗Amſeln, und das Geraͤuſch der Wogen, welche, in dem Grabe des Themiſtokles ſich brechend, ein ewiges Seufßzen aus der Wobnuns des

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