Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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keiten anſehe, erinnere ich mich dann immer an meine Wanderungen und Abentheuer. Ich kehrte in meine Heimath zuruͤck mit einem Dutzend Steine von Spar⸗ ta, Athen, Argos, Korinth, mit 3— 4 Koͤpfen von gebrannter Erde, welche mir Herrn Fauvel gab, mit Roſenkraͤnzen, einer Flaſche von dem Waſ⸗ ſer des Jordan, einer andern von dem Waſſer des todten mit einigen Rohrſtengeln aus dem Nil, einem Marmorſtuͤcke aus Karthago und einem Stuͤcke geformten Gyps aus der Alhambra. Ich habe so,000 Franken auf meiner Reiſe verzehrt, und meine Waͤſche und meine Waffen als Geſchenke unterwegs gelaſſen.

Von dem Stadium traten wir durch den Porti⸗

Zus, welcher die Inſchrift hat: Hier iſt Hadrian's

Stadt, und nicht die Stadt des Theſeus, in Athen ein. Die Athenerinnen ſchienen mir weniger ſchoͤn, und nicht ſo groß zu ſeyn, als die Moraitinnen. Der Gebrauch, die Raͤnder der Augen blau und die Fingerſpitzen roth zu malen, faͤllt einem Fremden unangenehm auf. Die Frauen in Athen waren nie wegen ihrer Schoͤnheit beruͤhmt, und man warf ihnen vor, daß ſie gerne Wein trinken. Faſt alle beruͤhmten Athener, Perikles, Sopho⸗ kles, Sokrates, Ariſtoteles, und ſelbſt der gottliche Platon, widmeten ihre Liebe fremden Frauen.

Als wir zu Pferde den Hafen qwaierun be⸗