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erinnerte an den Konſul in dem Haͤuſe meines Wir⸗ thes, aber alles an den Kuͤnſtler und Alterthums⸗For⸗ ſcher. Welcher Genuß fuͤr mich, in Athen ein Zim⸗ mer zu bewohnen, welches mit Gypsabguͤſſen von Parthenon angefuͤllt war! An den Waͤnden hin⸗
gen Anſichten von dem Dempel des Theſeus, Grund⸗ riſſe von den Propylaͤen, Charten von Attika, und der Ebene von Marathon. Auf einem Liſche lagen
Marmor⸗Bruchſtuͤcke, auf dem andern Muͤnzen mit kleinen Koͤpfen und Gefaͤßen von gebrannter Erde. unter allen dieſen Schaͤtzen ward ein Gurtbett auf⸗ geſchlagen, und gleich einem neugeworbenen Krieger, der Tags vor einem Lreſſen zu dem Heere gekom⸗ men, lagerte ich mich auf dem Schlachtfelde.
Bei dem Mittageſſen lachte mein Wirth, als ich bei dem Weine und dem Honige von Attika das Ge⸗ ſicht verzog. Um mich durch etwas zu entſchaͤdigen, machte er mich aufmerkſam auf die Kleidung der uns aufwartenden Frau. Es war ganz das Gewand der alten Griechinnen, beſonders in den horizontalen wellenfoͤrmigen Falten unter dem Buſen, welche mit den ſenkrecht laufenden Falten, die den Rang der Tunika bezeichneten, zuſammenfloßen. Der grobe Zeug der Kleidung der Frau erhoͤhte noch die Aehn⸗ lichkeit: denn nach den alten Bildwerken zu urthei⸗ len, waren die Stoffe zu den Kleidungen der weit dicker, als die unſrigen.
Um unſere Unterſuchungen vorzunehmen, brin


