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chus⸗Grotte. Durch das hadrianiſche Thor kommt er wieder nach Athen.
Auf der Acropolis nimmt er nunmehr von allem Schonen und Werthen aus alter Zeit, was er bisher geſehen, und nie vergeſſen wird, Abſchied. Denn von dieſer Feſte koͤnnen ſeine Blic nach allen Orten, wo er war und wanderte, hinſchauen. Dann beſucht er noch die Hauptkirche Athens, die voll von Merk⸗ wuͤrdigkeiten ſowohl Innen als Außen iſt, und will darauf nach dem Piraus abreiſen. Allein einem Be⸗ kannten wird ein Sohn geboren, und er muß zur Taufe verweilen.
Die religioſen Feierlichkeiten dieſer Ceremonie dauerten etwas laͤnger, als bei uns. Nach der Laufe gab es Erfriſchungen, Sorbet, Confekt, Kaffee. Die jungen eingeladenen Maͤdchen wollen tanien. Mit Er⸗ laubniß des Hausherrn geſchieht es; nach einer Vio⸗ line begann der Tanz, und die jungen Athenerinnen ſtanden in dieſer Kunſt den Alten nicht nach. So ſchon in aller Hinſicht, wie vor Alters, entzuͤckten ſie unſern Reiſenden ſehr. Ihre Sprache war ſanft, und ihr Weſen ſeelenvoll; ihre Manieren waren ange⸗ nehm und verbindlich, feſſelnd. Ihre Tracht iſt noch faſt die alte, bis auf die hohen Stieſeichen, die ſie an den weißen und rothzeugenen Beinkleidern befeſti⸗ gen. Sie tragen keinen Mantel, wie die Tuͤrkinnen; nur eine Tunika von feinem und durchſichtigem Zeuse. Alle ihre Bewegungen ſind angenehm. Sie taniten


