Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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lon in den Keramikus außerhalb der Mauern. Dieſes Stadtquartier iſt der Garten der Tuille⸗ rien zu Athen. Man geht an einer Dreieinig⸗ keits⸗Kapelle nach den Graͤbern, und wandelt unter ſchattigen Dliven und Weinſtoͤcken; dieß iſt die Akademie. Nahe dabei ſteht das Haus eines Tuͤr⸗ ken, deſſen Grundſteine vielleicht Bruchſtuͤcke der ehe⸗ maligen Akademie ſind. Hier lehrte Sokrates, Plato und andere hychberuͤhmte Maͤnner des Alter⸗ thums. Die Gaßfreundlichkeit eines Luͤrken ließ hier unſern Reiſenden Honig von Hymettus koſten, und dieß gab die Veranlaſſung, daß er beſchloß, ſogleich ſich nach dieſem Berge zu wenden, ehe er Athen ſelbſt Lebewohl ſagen wuͤrde.

Er wendet ſich daher links uͤber die Ebene, iſt in einer Viertelsſtunde am Fliſſus, der wie der Eri⸗ danus die Delbaͤume waͤſſert; geht endlich unter dem Berge Anchesmus hin, bleibt einige Augenblicke unter den Ueberreſten der Waſſerleitung des Anto⸗ nius ſtehen, und befindet ſich am Fuße des Hymet⸗ tus. In den Baͤumen ertoͤnt der Geſang der Eiea den. Er ßteigt empor, und ſieht von der Hoͤhe die Stadt, die Ebene und den Hafen. Er kehrt, belohnt für die Muͤhe des Weges durch die Ausſicht, zuruͤck uͤber das Stadium, den Fliſſus, beſucht Shra⸗ ſyll's Denkmal, und erholt ſich in der nahen Bae⸗

Name der Akademie hat ſich in dem Worte Aei⸗ timia erhalten. Man geht durch das Thor Dipy⸗