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Menge Denkmaͤler entbielt und zum Theile noch ent⸗
balt, die wir hier nicht aufzaͤhlen und beſchreiben wollen. Er beſuchte noch die Agora, oder den ehe⸗
maligen Platz zu Volks⸗Verſammlungen, wo einſt So⸗
lon's Geſetzesſaͤulen ſtanden; den Areopag, wo einſt ein ehrwuͤrdiger Gerichtshof, jetzt ein Todten⸗ acker der Tuͤrken, und noch einige Alterthuͤmer zu ſehen. Dann ſtieg er in die Gefängniſſe, wo Soerates den Giftbecher trank. Nahe bei dieſen Gefaͤngniſſen beſah er die Ueberreſte der alten Thea⸗ ter des attiſchen Herodes, wo Sophokles, Euripides und andere Dichter einſt Rudm und Beifall erndteten, und das Volk entzuͤckten.
Noch beſah er in Athen den Platz des Sta⸗ diums nahe am Iliſſus, wo die panathenaiſchen Spiele gefeiert wurden, nicht weit davvn die Ruinen eines Ceres⸗Tempels, und den Drt, wo die Rei⸗ terſtatue des Praxiteles ſtand. Alsdann wendete er ſich auf den Huͤgel Sezus, auf das ehemalige Muſeum, beſah die Grotten um denſelben, und kebrte weſtwaͤrts auf den Pnyr, den ehemaligen Volksplatz, wo jeyt viel Gras waͤchſt. Er beſuchte auch das Trigonum, wo Iſokrates und De⸗ moſthenes einſt begeiſternde Worte an das Volk redeten.
Unſer Reiſender will zwar bald Athen wieder verlaſſen; doch die Akademie, den Piräus und noch einiges Andere nicht ungeſehen vorbei gehn. Der
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