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ven; ſie bewegen ſich almaͤhlig, und die Bewegung dieſer Beter nimmt mit der Schnelligkeit der Toͤne des Inſtrumentes zu, bis alle zuletzt einen ſchreienden und unharmoniſchen Geſang anſtimmen. Nach drei Minuten ſchweigt das Inſtrument, und die Derwiſche werden wieder regungslos. Neues Doͤnen des Inſtrumentes, neue Bewegung der Moͤuche, und neues Singen. Sie erheben ſich von den Knien, werfen ſich auf die Erde, ſtrecken die Arme aus, legen ſie kreuzweis uͤber die Bruſt, und das alles ganz ſchnell. Neue Pauſe; das Inſtrument toͤnt zum dritten Male, ettvas trau⸗ riger, und dann lebhafter. Nunmehr drehen ſich, wie Raſende, die Moͤnche um ſich ſelbſt, und um die Mo⸗ ſchee, werfen ihre Muͤtzen weg, veraͤndern ihre Farbe, rollen ihre Augen wild im Hopfe umher, ſcheinen zer⸗
ruͤttet am Geiſte zu ſeyn, und jeden Augenblick muß man beſorgt ſeyn, ſie moͤchten ihre Koͤpfe an den Mauern zerſchmettern. Man fuühlt Mitleid mit ih⸗ nen.. Eine abermahlige Paufe des Inſtrumentes bringt ſie wieder zu ſich ſelbſt, und nun laſſe en ſie ſich vom Neuen auf ihre Ferſen nieder. Dieſe Art, tan⸗ zend nach dem Takte der Muſik zu beten, iſt alt, und darf nicht in Erſtaunen ſetzen.
Nachdem Serofani dieſen Beter⸗Tanz oder Bet⸗Tanz geſehen, wendet er ſich von dem Thurm der Winde rechts zum Tempel des Theſeus; dann links zum Keramikus, welches einſt das volk⸗ reichſte Quartier der Stadt Athen war, und eine


