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ohne im geringſten ſeit unſeres Abganges von Tabris ſchlechtes Wetter gehabt zu haben.
XX. Zum Abſchluſſe eines endlichen Vertrages mußte nothwendig eine Geſandtſchaft an den Kaiſer von Rußland gehen. Mirza Abul Haſſan Khan wurde zum außerordentlichen Geſandten er⸗ nannt; er erhielt eine Menge Diener in glaͤnzender Tracht und allerlei reiches Geraͤth, und allenthalben wurden Geſchenke für den Kaiſer aufgetrieben. Ara⸗ viſche Pferde, Abyſſiniſche Sklaven, Perlen aus Bahrein, Schawls aus Kaſchmir, Gold⸗ und Silberzeuge aus Is pahan, waren die Hauptgegen⸗ ſtaͤnde. Dazu kamen noch zwei von des Koͤnigs Ele⸗ phanten, welche er zum Geſchenke von Jerat be⸗ kommen hatte.
Der engliſche Geſandte wurde vom Koͤnige erſucht, ber Rußland nach England zuruͤck zu gehen, um ſein Anliegen daſelbſt zu fordern. Da beſchloſſen worden war, daß unſere Angelegenheiten an den ruſ⸗ ſiſchen Graͤnzen und auf perſiſchem Gebiet mir uͤber⸗ tragen wuͤrden, ſo begleitete ich Se. Exzellenz dahin, und wir trafen am 18. Mai 814 in Tabriz ein. Nach Beendigung unſerer Geſchaͤfte reisten wir am zsſten weiter, und kamen uͤber Sofean, Marand⸗ Khoi, Abbaſſabad, Nakdſchuwan nach Eri⸗ wan, welche Stadt keine Mauern, aber eine gute Feſtung hat. Der Verſuch der Ruſſen, ſie vor einigen Jahren zu nehmen, mißlang. In Eriwan brachten


