Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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die Verduͤnſtung groͤßer, als der Zufluß der Stroͤme. In den letzten 2 oder 3 Jahren iſt er mit dem Feſt⸗ lande durch einen Sumpf verbunden worden, welcher offenbar ein Eingriff in den See iſt. Brown fand, daß er mehr Salz, als der See enthielt, welchen Sandy den todten nennt. Fiſche ſollen ſogleich in demſelben abſtehen. Er verſorgt die Nachbargegend mit ſchoͤn durchſichtigem Salze, obwohl die Einwohner das Steinſalz in der Naͤhe vorziehen. An der Kuͤſte bei Schiramihn ſahen wir Schwaͤne auf dem See.

Er euthaͤlt 4 kleine, unfruchtbare, ihrer weisen Klippen wegen bemerkbare Inſeln von verſchiedener Hoͤhe, die Halbinſel Schahi abgerechnet. Sie ſind der Aufenthaltsort giftiger Schlangen und von ande⸗ rem Gewurm; bloß durch ihr Brennholz liefern ſie eintgen Nutzen. Schahi ſoll bewohnt ſeyn, und 22 Doͤrfer enthalten, deren Bewohner die Blattern nicht kennen. Trotz dieſes Segens verabſcheuen die Perſer dieſen Drt, wie die Roͤmer Gyarus.

Maragha hat kein einziges der Aufmerkſamkeit eines Reiſenden wuͤrdiges Gebaͤude; die Perſer halten ſie nach Balkh und Sultanieh fuͤr eine der aͤlte⸗ ſten Staͤdte. Ungefaͤhr eine Paraſange davon, in den Gebirgen S. 440 W. entſpringen mehr oder min⸗ der kraͤftig mehrere merkwuͤrdige Mineralguellen aus der Erde, dicht an den Graͤnzen eines Fluſſes bei dem oͤden Dorfe Chai bagh(Flußgarten).

Am 23. November trafen wir in Deberan ein,