Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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ten ſchneiden, und nimmt einen ſchoͤnen Glanz an. Auſſer Pinſen bemerkten wir keine in dem Waſſer wachſenden Pflanzen. Die kuͤrzeſte und beſte Beſchrei⸗ bung dieſer Leiche iſt jene des Kurtius vom aſea⸗ niſchen See: aqua sponte concrescens(ein von ſelbſt verdichtendes Waſſer). Nur der Koͤnig und dazu be⸗ vorrechtete Perſonen duͤrfen den Stein ausgraben laſ⸗ ſen, ſo ſehr wird er als Lurus⸗Artikel angeſehen. Von unſerm Lager zu Schiramihn hatten wir eine weite Ausſicht auf den See, welchen gegen Nord Gebirge begraͤnzen. Die Stadt Salmao und der fruchtbare Bezirk Schebeſter liegen ſehr nahe. Die Tabrizer Ebene, die Salzwuͤſte mit den Bergen und Chäaͤlern von Uz⸗koh, ſchließen ihn gegen Oſt ein, eine Reihe hoher Schneegebirge von Kurdiſchan gurtet ihn weſtlich, und nach Suͤd ſchließt ihn Ma⸗ ragha, ſein Flachland und die ausgedehnten Wei⸗ den. Er hat den Namen Deria Schahi,(Eoͤnig⸗ licher See) wegen der ſich in ihn hineinſtreckenden gleichnamigen Halbinſel, und ſoll 12 Paraſangen im Umfange haben. Von 2 nahe gelegenen Staͤdten fuͤhrt er auch den Namen: Derta Maragha und De⸗ ria Drumieh; er heißt haͤufig auch Deriacheh (der kleine See).

Was am kaſpiſchen, todten, und andern Meeren ſich zeigt, iſt auch hier bemerkbar. Bbwohl er 4 ver⸗ ſchiedene Fluͤſſe aufnimmt, ſo ſieht man doch kein merkliches Wachsthum desſelben. Wabrſcheinlich iſ

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