Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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207 außer uns noch kein Europaͤer unterſucht hat, einige Bemerkungen beifuͤgen.

Naht man der Stelle, ſo klingt der Boden hohl, ſieht oͤde und verkalkt aus, und kommt man darauf⸗ ſo weht ein ſtarker mineraliſcher Geruch den Beſuchen⸗ den an. Man kann den Verſteinerungs⸗Prozeß vom Anfange bis zum Ende verfolgen. An einer Stelle iſt das Waſſer klar; an einer andern ſieht es dicker und ſtockend aus; an einer dritten ganz ſchwarz, und an der letzten weiß, wie Rauch⸗Froſt. In der That bat ein verſteinerter Teich das Anſehen von gefrornem Waſſer, und von Vollendung des Prozeſſes bricht ein darauf geworfener Stein die aͤußere Decke, und das ſchwarze Waſſer unter derſelben dampft hervor. Nach der Vollendung des Prozeſſes wirkt ein Stein nicht mehr, und man kann daruͤber gehen, ohne einen Schuh naß zu machen. Hauet man in die Verſteinerung, ſo ſieht man den merkwurdigen Geſtehungs⸗Proieß klar; er ſieht aus, wie auf einander geſchichtete Bo⸗ gen groben Papieres. Das Streben des Waſſers⸗ Stein zu werden, iſt ſo groß, daß, wo es vom Grunde herauf in Blaſen aufſteigt, die Verſteinerung die Form von kleinen Kugeln annimmt. Dieſe Steinblaſen, durch welche das Waſſer abgelaufen iſt, fuͤhren haͤufig Erdtheilchen mit ſich.

Der ſo hervor gebrachte Stoff brockelt ſich leicht⸗ iſt durchſichtig, und zuweilen reich gruͤn, roth und kupferfarbig geadert. Er laͤßt ſich in ungeheuere Plat⸗