Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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des Schah⸗miſchihn hervorragten. Der Koͤnig ſprach ſehr hoͤflich mit dem Ruſſen.

XIX. Wir kehrten ſofort nach Tabriz zuruͤck, wo wir bis zum 24. Dktober verweilten, in Hoffnung, von Unterzeichnung des Vertrages zu hoͤren. Da je⸗ doch verſchiedene Schwierigkeiten der Beendigung ſich entgegenſtellten, ſo reisten wir uͤber Maragha nach Deheran. Auf unſerer Reiſe von Tabriz nach

Teheran kamen wir auch nach Schiramihn, einem Dorfe am See. Eine Paraſange weit rechts der Straße iſt eine Stahlquelle, und zwei Paraſangen wendeten wir uns, nach Entdeckung der Breite des Sees, von der Straße ab, um die Verſteinerung zu beſehen.

Dieſe Natur⸗Merkwuͤrdigkeit beſteht aus einigen, dicht neben einander liegenden Teichen, deren traͤge Waſſer in einem langſamen und regelmaͤßigen Bildungs⸗ verlauf ſtocken, erſtarren und verſteinern und ſo jenen

durchſichtigen Stein hervorbringen, welcher gewoͤhn⸗

lich Marmor von Tabriz heißt, und der an allen ausgezeichneten Gebaͤuden der Gegend eine Hauptzierde iſt. Dieſe Teiche ſind innerhalb einer halben Meile Umfanges enthalten, und ihre Lage iſt mit Steinhau⸗ fen und Huͤgeln bezeichnet, welche mit den zuneh⸗ menden Ausgrabungen ſich vermehrt haben. Hier bedauerten wir unſete Unkunde in dieſem Felde, dieſe Erſcheinung wiſſenſchaftlich exoͤrtern zu koͤnnen. Je⸗ doch wollen wir uͤber dirſe Stelle, welche vielleicht