Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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uͤber den Fluß Kiſſil Oſſan geſetzt, wurde er von 10 perſiſchen Reitern angefallen. Seine Flinte, Piſto⸗ len, Kleider, Buͤcherkiſte, aſtronomiſche Inſtrumente ließen ſie liegen; ſie wurden uns von ſeinen Dienern zuruͤckgebracht; ihm aber nahmen ſie 200 Tomahns im Golde. Alle Nachſpuͤrungen von Seite des Geſandten waren vergeblich. Alles, was man fand, waren Ueber⸗ bleibſel von Kleidern in der Naͤhe des Kiſſil Dfſan, woraus wir dann ſchloßen, daß der Mord an ſeinen ufern veruͤbt, und der Koͤrper in den Fluß geworfen

worden ſey. Waͤhrend ſeines Aufenthaltes in Tabriz

hatte er die Laͤnge dieſer Stadt zu beſtimmen geſucht, und ſie auf 470 47 46˙ ößlich von Greenwich an⸗ gegeben.

Bei einer Zuſammenkunft des ruſſiſchen Geſand⸗ ten mit dem Perſer⸗Koͤnige, lag eine Schwierigkeit in der genau berechneten Naͤhe des Geſandten zum Kö⸗ nige, auf welche er dabei Anſpruch machte. Dieſe Schwierigkeit wurde ſo beſeitigt, daß Se. Majeſtät ſich entſchloſſen, ſich auf das Schah⸗miſchihn zu ſetzen, waͤhrend unſer Geſandte und der Ruſſe unten in der Stube ſtehen ſollten. Das Schah⸗miſchih n iſt eine Art Brett, ſeitwaͤrts, mitten in der Stuben⸗ tiefe, welches bloß bei beſonderen Anlaͤſſen gebraucht wird. Dahin begab ſich der Koͤnig, und als wir den Ruſſen einfuͤhrten, konnten wir eben den Kopf und die Schultern Sr. Maieſtaͤt ſehen, welche uͤber den Rand