Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Anſpruch auf einen weit hinaufgehenden Urſprung zu begruͤnden, wenn man die Neigung der Alten erwägt, ihre Staͤdte auf Hoͤhen anzulegen. Ispahan, Schi⸗ ras, Teheran, Tabriz, Khoi liegen alle in Ebe⸗ nen. Hamadan aber nimmt eine hoͤchſt verſchiedene Pberflaͤche ein, und kann, wie Rom und Konſtan⸗ tinopel, die Huͤgel aufzaͤhlen, auf welchen es ſich ausbreitet. Auch ſtimmt mit der Dertlichkeit von Sk⸗ batang uͤberein, was Polybius und Herodot ſagen.

Etwa Meilen vor unſerm Lagerplatz ſind an einem ſteilen Abhange des Alwend auf der Dber⸗ flaͤche eines Felſen zwei Tafeln mit Inſchriften in perſepolitaniſcher Pfeilſchrift. Auch entdeckten wir bei Erforſchung des noͤrdlichen Saumes der Stadt ein anderes alterthuͤmliches Denkmal. Arſaviſche und Saß⸗ ſaniſche Muͤnzen findet man in Menge, und andere Gegenſtaͤnde des Alterthums. Das Klima von Ha⸗ madan iſt ſeiner Kuͤhle wegen im Sommer noch eben ſo beruͤhmt, als zu den Zeiten der altperſiſchen Koͤnige Ekbatang.

XVIII. Zu Sabriz trafen wir den afrikaniſchen Reiſenden Brown. Sein Plan war, nach der Ta⸗ tarei zu gehen, Balkh und Sarmakand zu ſehen⸗ und dann nach Indien zu reiſen. Da ſein Meh⸗ mandar zu lange ausblieb, ſo wurde er unwillig, und reiste ohne denſelben ab. Er war aber kaum eine Woche fort, ſo erfuhren wir ſeinen Tod. Denn kaum