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mit Baͤumen durchſchnitten, durch welche viele Man⸗ nigfaltigkeit entſteht.
Unſer Lager war auf dem gruͤnen freien Platz Chahar Bag(Saum der Stadt) aufgeſchlagen. Eine ungeheuere Volksmenge umſchwaͤrmte unſer La⸗ ger, und gaffte uns als Ungethuͤme einer unbekannten Art an. Hier erinnere ich mich noch, als ich mit einigen Englaͤndern die Straßen von Deheran durch⸗ ritt, daß ein Perſer uns mit dem groͤßten Erſtaunen anſah, und ſeinen Nachbar fragte: ſind das Chi⸗ neſen.
Zu Hamadan zeigte man uns auch die angeb⸗ lichen Graͤber der Eſther und des Mardochaͤus. Das Gebaͤude iſt aus Backteinen, und beſteht aus zwei Gemaͤchern, deren eines bloß Vorgemach des an⸗ dern iſt, und mit der uͤbrigen Bauart verglichen, neue Arbeit ſcheint. Ein Rabbi geſtand uns, daß ſchwer zu beſtimmen ſeyn moͤchte, wo die wirklichen Ueberbleibſel befindlich ſeyen. Die Muhamedaner ſchte⸗ nen unwillig, daß wir uns fuͤr eine ſo verachtete Nation intereſſiren konnten.
Nach DAnville und Rennel liegt Hama⸗ dan auf der Stelle des alten Ebbatana. Der Berg Alwend iſt der Hrontes der alten Geographie. Dies fanden wir auch beſtätigt durch Beobachtungen, wie wir ſie an Ort und Stelle machen konnten. Die von anderen perſiſchen Staͤdten ſo ganz verſchiedene Lage Hamadans wuͤrde allein ſchon genuͤgen, den


