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Von Ardebil reisten wir uͤber Kure him nach Sangarah. Auf unſerer Straße nach Iris ſahen wir zuerſt ſuͤdwaͤrts das Gebirg Akdag(das weiße Gebirg genannt, von dem beſtaͤndigen Schnee). An⸗ fangs ſah es wie der Kegel von Demamend, wenn man es von Teheran betrachtet; von Iris aber betrachtet, iſt es ausgedehnter, und liegt von dieſem Dorfe S. 40 D. Dieſen ſo merkwuͤrdigen Bers habe ich wenigſtens noch auf keiner Karte geſehen. Nach einer neununddreißig Tage dauernden Reiſe von Ak⸗ tappeh langten wir zu Deheran an, bevor wir aber dasſelbe erreichten, erhielten wir die Nachricht von der voͤlligen Niederlage des perſiſchen Heeres durch die Ruſſen bei Aslandohs am s1. Dktober.
XvII. Da die noch nicht ausgeglichenen Ange⸗ legenheiten Rußlands und Perſiens einen feſien Aufenthaltsort des Geſandten noͤthig machten, um beguemer mit dem perſiſchen Hofe verkehren zu kon⸗ nen, ſo ward beſchloſſen, dab er den Sommer in Ha⸗ madan zubräͤchte.
Die Lage der Stadt Hamadan„am Fuße des Alwend⸗Gebirges, gleicht jener von Bruſa, am Abhange des aſiatiſchen Olympos. Hamadan⸗ wahrſcheinlich ehemals eine ungeheuere Stadt, itt jetzt ein verworrener und truͤbſeliger Truͤmmer⸗Haufe. Ein Strom macht Hamadau zu einem der beſtens bewaͤſſerten Plaͤtze Perſiens. Die Wohnplaͤtze ſind


