Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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welche abſichtlich in Krummwegen dahin gelegt ſchei⸗ nen, um ein Labyrinth zu bilden, welches, nach meh⸗ rern Bruchſtuͤcken zu ſchließen, mit Stein uͤberbaut, und dann mit Erde bedeckt war. Man ſollte mithin vom Denkmale nichts, als die viereckige Vorderſeite, auf welcher die Figuren gearbeitet ſind, ſehen. Dar⸗ aus laͤßt ſich ſchließen, daß nur unterirdiſche Gaͤnge dazu fuͤhrten, und nur Bevorrechtete ſich zurecht fin⸗ den konnten. Dieß moͤchte ſich auch durch Chardin's Abenteuer in den unterirdiſchen Gaͤngen beſtaͤtigen, welche unſtreitig die Zugaͤnge zu den Grabmaͤlern wa⸗ ren. So viel mir bekannt iſt, hat noch kein Reiſen⸗ der dieſes Grabmal beſchrieben.

VI. Am 4. Mai uͤberſchickte ich dem Geſandten einige Bruchſtuͤcke von Bildwerk und einige Pfeil⸗ ſpitzen, welche mir die Bauern brachten. Sie hatten dieſelben bei dem Pflägen, oder auf Zuͤgen mit ihren Heerden gefunden. Einige ſind von Eiſen, andere von Erz oder Kupfer, und verſchiedenartig geſtaltet. Am 7. kehrte ich mit Sir W. Duſeley, welcher ſeine Reiſe gluͤcklich vollendet hatte, nach Schiras zuruͤck. Mirza Zeky, der Unterſtaats⸗Geheim⸗ ſchreiber, war, zum Beweiſe großer Auszeich⸗ nung, vom Koͤnige unmittelbar geſchickt, um un⸗ ſer Mehmandar zu ſeyn. Er bewirthete uns vor⸗ trefflich und unterhielt uns mit einem Konzert von 4 Perſonen, deren Muſik zu geraͤuſchvoll war, als daß ſie uns ergoͤtzt haͤtte. Die Perſer aber wurden