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davon ſo entzuͤckt, daß die Hinreißung in ihren Ge⸗ ſichtern ſich ſpiegelte.
Am 10. Mai erfuhren wir durch einen Kanonen⸗ ſchuß die Hinrichtung eines Diebes, welcher aus der Muͤndung eines Moͤrſers geſchoſſen wurde. Drei Bak⸗ thiaris waren des Raubes wegen von dem Prinzen zum Tode verurtheilt. Der eine ward enthauptet, der andere in die Luft geſchoſſen, der dritte entzwei geſchnitten, und beide Haͤlften an zwei Hauptthore der Stadt, zur Warnung fuͤr andere Diebe, aufge⸗ haͤngt. Dieſes graͤuliche Schauſpiel dauerte 3 Tage⸗ Der Kunſtausdruck fuͤr dieſe Strafe iſt Schekeh terden. Der Koͤrper wird der Laͤnge nach in zwei Theile geſchnitten; bei der Spaltung der Beine wird angefangen, und am Halſe, wo die Schulter ausgeht⸗ geendigt⸗
Waͤhrend wir in Schiras wohnten, beſuchten uns haͤufig Eingeborne in unſern Zelten, und ergoͤtzten uns ſehr durch ihre Bemerkungen uͤber unſere Lebens⸗ art. Vom 28— 34. Mai war die Hitze außerordentlichz der Waͤrme⸗Meſſer wechſelte gegen 2 Uhr in unſern verſchiedenen Zelten zwiſchen oso und 1030. Wiewohl die Hitze ſehr druͤckend war, erſchlafte ſie doch nicht ſo, wie jene in Indien. Die Naͤchte dagegen waren kuhl, die Morgen ganz kuͤhl. Wenn es bei Tage wind⸗ ſtil war, entſtanden einzelne ſtarke Luftſtroͤme, und bildeten Wirbelwinde, welche hohe Sandſaͤulen uͤber die ganze Ebene trieben. Sie richteten in unſern Zel⸗


