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che die groͤßte war, bemerkten wir keine Spur von Kunſt. Die zweite, links der groͤßern, iſt ein tiefer Einſchnitt in den Berg, an deren Eingang der Fels geebnet, und s LTafeln eingeſchnitten ſind, auf deren dreien Inſchriften in Pehlri ſind. Die drei erſten Zeilen waren mehr verwiſcht, als die uͤbrigen. Der Stein war von hartem Korn und feinem Glanze. Die dritte Hoͤhle, rechts neben der beſchriebenen, iſt ihrer großen Tiefe wegen beroͤhmt. Kein Perſer getraute voraus zu gehen, aus Furcht, dem Leufel oder einem wilden Thiere zu begegnen. Wir ſahen nichts Kuͤnßliches. Als ich zu raſch vorwaͤrts ſchritt, ſiel ich, loͤſchte das Licht aus, und beſchaͤdigte ſtark mein Bein. Wir eilten daher nach unſerm Garten bei Perſepolis zuruͤck, wo der Statthalter von Mer⸗ daſcht ſchon drei Stunden auf mich gewartet hatte. In der Merdaſchter Ebene ſind nordwaͤrts mehrere Felſen⸗Maſſen ſichtbar, welche getrennt ſind, und mit den ſie umgebenden Gebirgen nicht zuſam⸗ men hängen. Einer derſelben ward mir als Fels Iſtakhar angegeben, auf deſſen aͤußerſten Spitze die wunderbaren Truͤmmer eines Schloſſes ſeyn ſoll⸗ ten. Ich ließ mich dahin fuͤhren. Wir ſetzten uͤber den Fluß Polbar dann uͤber eine baufaͤllige Bruͤcke⸗ und kamen an ein Dorf am Fuße des Koh Ramgerd, eines einzeln liegenden Berges, wo wir einen Fuͤhrer bekamen, welcher uͤber Brod⸗Mangel klagte. Obwohl e ſchon alt war, ſo zeigte er ſich doch ſehr behend⸗


