Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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eine Stadt ſo groß wie Zergon, hat ungefaͤhr 300 Haͤuſer.

Am 27. April ſchickte ich meine Diener und mein Gepaͤck voraus, ein Gebaͤude und einen Garten, /2 Meile von Perſepolis in Beſitz zu nehmen, und ging mit meinem Mehmandar nach Corbal, um den merkwuͤrdigen Nökera Khoneh von Dſchem⸗ ſchid, nebſt vielen Bildwerken und alterthuͤmlichen Ueberbleibſeln zu ſehen. Ich fand aber, als der Fels unterſucht werden ſollte, kein Bildwerk. Hieraus eu⸗ gibt ſich, wie viel man perſiſchen Beſchreibungen zu trauen hat. Gewoͤhnlichen Beobachtern erſcheinen der fragliche Fels und die umliegenden, als verſtuͤmmelte Bildwerken; ſie werden aber bei naͤherer Unterſuchung zu nichts als Stein, welcher durch Einwirkung der Elemente auf ſeine Oberflaͤche verſchiedene Uneben⸗ beiten bekommen hat. Die Benennung Nokerah Khoneh(Trommelplatz), ſoll davon kommen, daß in den Tagen Dſchem ſchids der Trommel⸗ und Trompeten⸗Laͤrm hier ſo groß geweſen ſey, daß man denſelben in ſeinem Palaſte zu Tſchilminar habe horen koͤnnen. Dieſer liegt in gerader Linie, 9 geo⸗ graphiſche Meilen entfernt. Der Fluß Bend Emir ſließt hier dicht an dem wildgeſtalteten Nokara Khoneh. An ſeinen beiden Ufern liegt ein Dorf, welches mittelſt einer Bruͤcke von 43 Bogen verbun⸗ den it. Durch dieſes geht der Fluß, und faͤllt ſogleich