Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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ne, welcher nachher leider! ſtarb, ſchlug einen neuen Weg nach Schapur ein, und entdeckte die uns ent⸗ gangene Hoͤhle bei Schapur, und an dem Eingange derſelben ein umgefallenes Standbild, das einzige in Perſien. Mir ſiel das Loos, nach Perſepolis zu gehen.

Mit einem Mehmandar zu meinem Schutze, zwei perſiſchen Steinmetzen und hinlaͤnglichen Saum⸗ thieren fuͤr mein Gepoͤck, brachen wir am 26. April auf, machten bei Zergun Halt, und kamen 3 Mei⸗ len von Schiras bei Kalnat Puſchan vorbei, einem durch einige Weiden⸗Baͤume bezeichneten und Kalaat Puſchan genannten Platz, weil der Fuͤrſt hier ſich mit den Kalaats bekleiden laͤßt, welche ihm der Koͤnig von Zeit zu Zeit, beſonders an großen Feſttagen ſendet. Nur hier und in Bajgah(Steu⸗ erplatz) ſind Baͤume, außerdem nichts als unbedeuten⸗ des Strauchwerk. Berge mit der trockenſten Dber⸗ flaͤche, launenhaſt geſtaltete Schichten erheben ſich auf allen Seiten, ohne irgendwo das Auge zu erquicken.

In Baj⸗gah ſind die Zoll⸗Einnehmer außerordentlich grob. Zergun ſoll 4 Paraſangen von Schiras lie⸗ gen. Ich nahm meinen Standpunkt von einer Schnee⸗ Spitze der fernen Gebirge, welche N. 420 W. lag, und Koh Schiſch Pihr heißt, in deren Naͤhe einige beruͤhmte Waſſerguellen ſind. Da dieſer Segen in Perſien ſo ſelten iſt, ſo iſt eine Quelle etwas ſehr bedeutendes. Ardekan, nicht weit vom Gebirge⸗