Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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und brauchte unter andern Ausdruͤcken beſonders haͤu⸗ ſig einen, welcher den alten Trauer⸗Gebrauch, Aſche auf ſein Haupt zu ſtrenen, erlaͤutert. Er ſagte Ahi, tſchah hak bi ſer-e⸗mun amad,(welche Erde iſt auf mein Haupt gekommen 2)— Das Erſte, was die Perſer nach einer Reiſe thun, iſt, ein heißes Bad zu nehmen. Da wir in Schiras als tuͤchtige Zahler bekannt waren, ſo nah⸗ men uns die Schiraſſer mit Freude auf, obwohl wir in ßrengeren Staͤdten aus dem religioͤſen Vorur⸗ theile von denſelben abgehalten wurden, daß Un⸗ glaͤubige als Unreine das Waſſer verunreinen moͤchten. Voͤllige Nacktheit in den Baͤdern iſt den Perſern ein Greuel. Geſchickt legen die Morgenlaͤnder ihr Bad⸗ kleid an, um nicht unanſtaͤndig ſich zu entbloͤßen. Die Perſer beſahen unſere Tracht neugierig. Einer von uns hatte eine Haarflechte, was man in Perſien gar nicht kennt. Nit ergotzlichem Staunen ſahen die Umſtehenden zu, wie dieſer Herr einmal ſein ganzes Haar vom Haupte nahm, und unbefangen davon ging. Die gewoͤhnlichen Beſuche wollen wir der Wie⸗ derholung wegen uͤbergehen, und nur jenen anfuͤhren, welchen die Geſandtin Lady Duſeley der Fuͤrſtin Mutter machte. Jene wurde an dem Thore des Ha⸗ rem in ihrem von eigenen Traͤgern getragenen Trag⸗ himmel von den Frauen aufgenommen, welche ſie dicht vor dem Zimmer, wo die Koͤnigin ſaß, nieder⸗ ſetzten. Aus Hoͤflichkeit waren Stuhle beſorgt. Bei