Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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ihren Schultern an das Land. Die Perſer, welche ſich in Menge anboten, wieß er deßwegen ab: weil er von den Englaͤndern ſo weit gebracht worden ſey, ſo ſo wolle er von ihnen auch an das Land geſetzt ſeyn. Wir mußten wegen der an der Kuͤſte getroffenen An⸗ ſtalten zu unſerm Empfange bis zum 6. Mai warten. Der Empfang des verſiſchen Geſandten war ſo großartig, als ihn der Statthalter veranſtalten konnte. Nachdem wir allen wilden Laͤrm, Staub, Gewuͤhl und laͤſtige Gebraͤuche uͤberſtanden hatten, wurden uns Zelte angewieſen. Unter perſiſchem Himmel iſt das Leben in Zelten weit angenehmer, als in Haͤuſern⸗ Vor uns war eine lange von der See, hinter uns eine lange von hohen Gebirgen geſchloſ⸗ ſene Sandwuͤſte. Wir blieben in Buſchir bis zum 27. Maͤrz. Hier lernten wir ein Ungemach des Zelt⸗ Lebens kennen, naͤmlich einen von Säd und Dſt ſo ſark wehenden Wind, daß 3 unſerer Zelte dem Bo⸗ den gleich gemacht wurden. Zur Herbſtzei iſt dieſer Wind gewöhnlich. Vom 23— 26. brachten uns die auf⸗ ſteigenden und uͤberall in die Zelte eindringenden Staubwolken um alle Ruhe und Behaglichkett. Die Natur ſchien nach dieſer Beunruhigung neue Schoͤn⸗ heit gewonnen zu haben, und Menſchen und Thiere ſich ihres Daſeyns zu freuen. Der Suͤd⸗Dſt⸗Wind brachte ſtets unzaͤhlige Heu⸗ ſchrecken⸗Schwaͤrme mit. Sie waren von Kopf bis an die aͤußerſte Flugelſpitze 3 Zoll lang, und Rumpf