146 che nicht ſo gtoß als Siraf iſt. Sie liegt der
kleinen, flachen, unbewohnten Inſel Inderabia ge⸗ genuͤber. Den 27. Febr. waren wir vor Buſchib,
auf deſſen hoͤchſten Punkte wir ein niedliches mit
Dattelbaͤumen umgebenes Dorf ſahen. Am 28. fuͤhrte uns ein ſehr ſchoͤner Wind aus Süd und Düt uͤber Kongun und den Barnhill, und vor dem Dun⸗ kel der Nacht hatten wir die Verdiſtaner Seichte zuruͤckgelegt.
Am 1. Maͤrz ankerten wir unweit Buſchein: die Breite unſers Ankerplatzes war 280 68“ 45“ N. und die Laͤnge 600 s4“ 15 D.
II. Die Ankunft des Geſandten zu Buſchir ſetzte einen ſo todten Ort in ungewoͤhnliche Bewe⸗ gung. Da Neugierde ein Hauptzug der Perſer iſt, ſo war unſer Schiff bald mit Eingebornen gefuͤllt; denn ein ſo großes Kriegsſchiff, wie der Loͤwe, war noch nie in Buſchir geweſen. Obbobi die Morgen⸗ kaͤnder die Erkundigung nach andern Frauen fuͤr unan⸗ ſtaͤndig halten, ſo haͤtten ſie doch gerne etwas Naͤhe⸗ res uͤber die unſrigen erfahren.
Der perſiſche Geſandte war ſchon beinahe 2 Jahre von ſeiner Heimath entfernt; es war ihm daher von groͤßter Wichtigkeit, das ſelbe unter den guͤnſtigſten Vorbe⸗ deutungen zu betreten. Die Sterndeuter beſtimmten
den 3. Maͤrz. Da es an einem ordentlichen Landungs⸗
Platze fehlte, ſo trugen ihn engliſche Matroſen auf


