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großen und kleinen Grabe erblickten wir etwas Gras.
Am 23. umſegelten wir die Inſel Kenn, einen groſ⸗ ſen Strich Landes, welcher zum Theil mit Baͤumen, meiſtens Datteln bedeckt iſt. Die Einwohner nennen
ſie Kais; auch ſpielt ſie in der perſiſchen Geſchichte
eine bedeutende Rolle. Ihre Geſchichte, wie ſie der perſiſche Geſandte mir erzaͤhlte, gruͤndet ſich auf eine Sage, welche uns vielleicht an Whithington und ſeine Katze erinnert. Die ganie Inſel-BPberflaͤche ſcheint uͤberſchwemmt geweſen zu ſeyn: denn ziemlich weit von der Kuͤſte ſind große Muſchelbaͤnke, obgleich man an dieſer ſehr viele Muſcheln findet. Sis iſt mit Korallen⸗Baͤnken eingefaßt. Dieſe Inſel ſteht den Angriffen der Seeraͤuber ganzoffen; bei dem erſten Laͤrm ſchiffen die Einwohner nach der gegenuͤberlie⸗ genden Kuͤſte.
Zwiſchen Kenn und der offenen See ſegelnd, ſahen wir eine große, dicht am Waſſer⸗-Saume gele⸗ gene Stadt, welche wir fuͤr Siraf bielten. Die Farbe des Bodens und der Gebaͤude war einander gaus gleich. Ehe ſie von Kais uͤberwaͤltigt wurde, bluͤh⸗ te ſie durch Handel. Vor allen faͤllt ein achtecki⸗ ger, von einer hohen Mauer umgebener Thurm in die Augen. Auf einer die Stadt beherrſchenden Anhoͤhe ſahen wir Mauern, 3 runde Thuͤrme und in der Naͤhe ein Mauſoleum, aberkeine Spuren von Pflanzen, Dat⸗ telbaͤnme ausgenommen. Hoͤher auf der Kuͤße, etwa 15 Meilen ſahen wir die ſchoͤnere Stadt Gillem, wel⸗


