Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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mehr zu befehlen hat, als uͤber Chinaz ſo nennen es die Perſer doch immer noch einen Theil ihres Landes⸗ Am 11. Febr. fuhren wir etwa in einer Entfernung von 4 Stunden bei Aſthola vorbei, erreichten Abends das Kap Paſſenza, welches 4 6 Stunden weßilich von Aſthola liegt, und waren am 11. Febr. dem Kap Guadel gegenüber. Die außerordentlichen Formen der Laͤnder auf dieſer Kuͤſte ſind fuͤr den Rei⸗ ſenden neu und taͤuſchend. Am 44. ſahen wir die arabiſche Kuͤſte, fuhren2 Tage immer dieſer gegenuͤber fort, und hatten nur einen ſebr leichten Fahr-Wind, einer Stroͤmung entgegen zu ſegeln, welche die Muͤn⸗ dung des Meerbuſens abwaͤrts treibt. Unſer Schiff war mit einer ſolchen Anzahl von Delphinen umge⸗ ben, wie ich noch nie ſah.

Wir erreichten am 17. das Kap Mobarek, ſe⸗. gelten bei dem Kap Muſſeldom und den Guo⸗ nis voruͤber, und ſahen Abends die lange Inſel Kiſchmis, nebſt Larak und Ormus, welche die ſehr hohen Largebirge im Ruͤcken hatten. Alles zuſammen von der untergehenden Sonne beleuchtet, gab einen herrlichen Anblick. Am 20. Febr. waren wir dicht an den beiden Inſeln, dem ſogenannten großen und kleinen Grabe, und ſahen auch Kap Certes. Nichts iſt widerwaͤrtiger, als der An⸗ blick aller Berge, welche die oͤſtliche Kuͤſte des perſi⸗

ſchen Meerbuſens begrenzen. Auf der Kuͤſte hatten wir auch kein gruͤnes Fleckchen geſehen. Nur auf dem