Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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den nach alen Richtungen Stufen in den harten Fels gehauen, welche nach mehrern Höͤhlen fuͤhren, und das Ganze leicht verbinden. Die Denkmaͤler von Ka⸗ nareh werden fuͤr aͤlter, als die von Elephanta gehalten.

Bald beſuchten wir Elephanta. Das Erſte, was Fremde hier ſeben, iſt der ſteinerne Stephant, welcher der Inſel den Namen gab, und unfern dem Geſtade auf einer Anhoͤhe ſteht. Er hat ſeit 2 Jah⸗ re, wo ich ihn das erſte Mal ſah, merklich gelitten. Bei dem Eintritte in die große Hoͤhle bemaß der per⸗ ſiſche Geſandte hochſt ernſt, und mit aller Feierlichkeit eines Alterthumskenners, die Laͤnge derſelben mit Schritten. Auch ſagte er, die Ruinen von Perſepolis ſeyen mit ihnen gar nicht zu vergleichen. Dieſen For⸗ ſcherſinn konnte er nur von uns angenommen haben: denn vor ſeiner Abreiſe aus Perſien ſpottete er im⸗ mer, wenn wir ſorgfaͤltig nach Alterthuͤmern forſchten. Bei meinem zweiten Beſuche dieſer Höhlen fiel mit wieder die durchgaͤngige Aehnlichkeit zwiſchen der Bau⸗ kunſt auf Elephanta und der Griechiſchen, beſon⸗ ders der Doriſchen auf.

Am 30. Januar a741 fuhren wir nach dem Per⸗ ſiſchen Meerbhuſen, und wuͤnſchten bei dem Kap Monze, welches wir am s. Februar ſahen, dem Perſiſchen Geſandten Gluͤck, daß er nun wieder den vaterlaͤndiſchen Boden ſehe. Obwohl Fatteh Ali⸗ Schach über das Gebiet Sind und Mekran nicht