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Auf der Straße waren Solbaten aufgeſtellt, welche ihn im Vorbeifahren gruͤßten, und bei dem Ausſteigen nach Indiſcher Art: Dauled Ziad(Heil dir) zu⸗ riefen. Bei dem Beſuche war der Geſandte immer von Indiern und Perſern umgeben, wo er immer von ſeinen Reiſen ſprach.
Er lud uns auch zu einem Frauentanze(Notſch) einz eine derſelben erhob ſich zum Tanie, ließ ſich den Schmuck ihrer nakten Fuͤße bringen, ſilberne Ketten⸗ welche ſie auf Dielen ſitzend, vor der ganzen Geſell⸗ ſchaft an den Knoͤcheln befeſtigte. Ihr ziemlich gro⸗ tesker Putz beſtand, wie ich glaube, aus einem, mehr als 100 Ellen langen, leichten muslinen Rocke, wel⸗ cher in zahlloſen Falten bis an die Lenden endete, und aus einem Shwal, welcher uber die Schultern'und einen Theil des Kopfes, und ebenfalls in Falten uͤber den Rock herabſiel. Ihr in der Mitte getheiltes ſchwarzes Haar roch von Kokos⸗Hele hoͤchſt wiedrig. Hinter den Ohren war ein Bund von Perlen in Ge⸗ ſtalt einer Weintraube, und durch eine ihrer Ruͤſtern ein Ring gezogen. Zwei Spielleute, der eine mit einer Siringi, einer Art Geige, und der andere mit zwei kleinen Handpauken, machten Muſik. Sie wur⸗ den von einem jungen Menſchen begleitet, welcher 2 meſſingene Klappen ſchlug. Der Tanz beſtand in ei⸗ nem gewißen ſchulgerechten Stampfen mit dem rech⸗ ten Fuß, wodurch die Ketten an den Knoͤcheln mit der Muſik in Einklang kamen; die Taͤnzerin bewegte ſich


