Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Hoͤnde fielen, hinrichten ließ. Jetzt wohnen Voͤ⸗ gel auf demſelben, und machen ihn durch ihren Un⸗ rath ganz weiß. Am s. Jaͤner 1844 befanden wir uns dicht vor Geriah, derehemaligen Feſtung Agri⸗ as. Die Gegend verliert hier die gruͤnende, bluͤhende Anſicht, welche ſie mehr ſuͤdwaͤrts hat. Reihen von Kokos⸗ und anderen Baͤumen ſind jetzt nicht mehr am Ufer zu ſehen. Am 10. Januar fuhren wir bei⸗ dem Fort Vittoria vorbei, und erblickten Tags dar⸗ auf den Leuchtthurm der Stadt Bombay, in deren Hafen wir am naͤchſten Morgen Anker warfen, nach⸗ dem wir eine Reiſe von 18,689 See-Meilen in 6 Monaten und 26 Tagen zuruͤckgelegt hatten.

II. Zu Bom bay wurde die Geſandtſchaft mit großer Auszeichnung empfangen. Vor unſerer Landung kamen viele perſiſche Kaufleute auf das Schiff, um ihren Geſandten zu begruͤßen, und nach Landes⸗Ge⸗ brauche mit allerlei Fruͤchten zu beſchenken. Ererhielt zum Zeichen der Zufriedenheit ſeines Hofes den Sitel: Khan. Nichts vermochte den Geſandten dahin zu bringen, daß er unſerm Statthalter den erſten Beſuch

abſtattete. Endlich gab dieſer nach, und einige Tage darauf erwiederte der Geſandte, in karmoiſinen Sammet gekleidet, den diamantgriffigen Dolch im Guͤrtel, den Beſuch. Zwei Edelknaben in Roth und Gold verjag⸗ ten, ihm zu Seite, mit großen Federwedeln die Fliegen; vorher gingen mehrere andere Tſchubdars genaunt⸗ mit gediegenen ſilbernen Staͤben ſtattlich aufgeputzt⸗