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diſch, ſo glaubte man, ſich in Flandern zu befinden⸗ Dieſer Theil der Malabariſchen Kuͤſte wird ſtark von Haien beſucht. An den Ufern des Stromes ſind eine Menge Fiſchereien. Es ſind Netze an Bambus⸗ Roͤhren ausgeſtellt, welche von 2 in einem Nebenhuͤtt⸗⸗ chen wohnenden Fiſchern bewacht werden. Dieſe Art zu ſiſchen iſt im Bosphorus, im Day in Schott⸗ land und andern Fluͤßen gewoͤhnlich. Bei unſerer Abfahrt von Cochin bemerkten wir, daß unter vielen Einwohnern, welche uns vom Geſtade abfahren ſahen, kaum einer gleichpaarige Beine hatte.
Das Volk zu Cochin leidet an einem ſchmerzlo⸗ ſen Geſchwellen, welches am Kniee anfaͤngt, bis zum Knoͤchel geht, und wobei ſie eben ſo gut, als mit 2 vollfommenen Beinen gehen. Einige ſchreiben es dem ſebr ungeſunden Waſſen, andere einem Fiſche zu.
Am 31. Dezember waren wir auf der Hoͤhe von Calicut, dem herrlichſten Theile der Malabari⸗ ſchen Kuͤſte. Das Gebirge erhebt ſich in den maje⸗ ſtaͤtiſchſten Formen hinter einer Reihe von Huͤgeln, welche an der See enden. Die Leute des perſiſchen Geſandten fingen an, ſich zu beſchweren, daß ſie lange an der Kuͤſte aufgehalten wuͤrden; es geſchaͤhe abſicht⸗ lich, damit die Englaͤnder den Umfang ihres Gebietes und ihre Macht üher die Indier zeigen koͤnnten.
Wir ſegelten am Dpferfels vorbei, wo im vo⸗ rigen Jahrhunderte der berühmte Malabariſche Ser⸗ Raͤuber Angria, die Ungluͤcklichen, welche in ſerne


