kommen; als ich aber ſagte, daß der Lieutenant zu part gehandelt habe, wurden ſie bald wieder beſaͤnftigt, und guter Laune. Der Geſandte entſchuldigte ſich we⸗ gen ſeiner Heftigkeit damit, daß ſeine Diener bei ihrer Ruͤckkehr ihn als Chriſten und Veraͤchter ſeiner Lands⸗ Leute verlaͤumden wuͤrden.
Bei dem Fort Point de Galle auf Ceylon unter 6oe 4 n. B. soo 19“ 20“ o. L. kamen wir auf Ankergrund. Die Stadt Galle iſt ihrer Reinlichkeit wegen merkwuͤrdig und der Sammelplatz der Schiffe der oſtindiſchen Handels⸗Genoſſen, ehe ſie nach Eng⸗ land ſich begeben. Wir beſuchten die großen, von den Hollaͤndern erbauten Zimmet⸗Niederlagen. Am 2. Dezember ſegelten wir auf Cochin. Am Chriſt⸗ Abende waren wir im Meerbuſen Manaar⸗ und ich freute mich, als einige Matroſen meinen Nachbarn den Anhaͤngern Alis, eine froͤhliche Weihnacht und noch vielmaliges Erleben dieſes Tages wuͤnſchten; denn fur einen Matroſen iſt die Weihnacht in allen Reli⸗ gionen.
In Cochin verſahen wir uns mit den nothwen⸗ digen Beduͤrfniſſen, welche wir wohlfeil, und in Menge erhielten. Cochin liegt tief auf einer Inſel⸗ welche aus einem Arme des Flußes gebildet wird, der ſomit in die See jließt. Von den Feſtungs⸗Werken der Stadt ſind nur noch Ziegeltruͤmmer und Stein⸗ Haufen uͤbrig. Es iſt in Hollaͤndiſchem Style gebautz und wären Pflanzen und Einwobner nicht morgenlaͤn⸗


