Waſſer geknetet, und in einem eiſernen Topfe uͤber dem Feuer gebacken wurde. Dieſe Landmilch iſt ohne Um⸗ ſchuͤttelung ſelten oder niemals zum ſieden taug⸗ lich, weil das Rindvieh ſaueres Gras frißt. Mittags bediente er ſich gewoͤhnlich des friſchen oder einge⸗ ſalzenen Rindfleiſches. Dieſes kochte er entweder mit Kuskus oder mit Kuͤrbiſſen gleich dem Spinade. Voͤgel waren ſo wohifeil, daß er einen um 3 Schuͤße Pulver kaufen konnte. Nebſtdem konnte er durch ſeinen Diener als Jaͤger ſo viele wilde Schweine, Rehe, Enten, Rebhuͤhner, wilde Gaͤnſe erlegen laſſen, als er wollte. Im Fiſchfangen war er gar nicht be⸗ ſchraͤnkt. Die Stunden des Nachmittags widmete er
gewoͤhnlich dem Handlungsgeſchaͤfte, oder Beſuche der
Nachbarn, wo gewoͤhnlich Palm⸗, Siboar- oder Honig⸗ Wein gereicht wurde. Mauchmal beluſtigte er ſich im Schießen der Tauben und Rebhuͤhner.
Schwarze Weibsperſonen bereiteten ſeine Speiſe ſehr reinlich in irdenen Geſchirren, welche von den Eingebornen gefertigt werden. Einige eiſerne Ge⸗ ſchirre hatte er von Jamesfort gebracht. In ſei⸗ ner großen Schlafkammer hatte er in regneriſcher Zeit immer ein Feuer zu unterhalten. Seine Bettſtelle war wegen der Inſekten uͤber 2 Fuß erhaben, ſein Bett beſtand aus grobem baumwollenen Landzeuge, welches er mit Seidenbaumwolle, einer Art weicher Pflaumfedern gefuͤllt batte. Nebſt den aus England gebrachten Bett⸗ tuͤchern bediente er ſich einiger Decken 6 Ellen lang,
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