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und z breit, welche ihm der Fuͤrſt von Barſalli und deſſen Schweſter geſchenkt hatte. An den Ecken ſei⸗ ner Bettſtelle hatte er 4 Pfaͤhle mit einem Vorhange gegen das Eindringen der Musguitos errichtet. Am s. April a7ss fand er auf einem Spaziergange nuͤchſt der Faktorei zu Joar den Fuß eines Thieres, wel⸗ ches jenem eines Pavian glich. Auf die Nachfrage bei den Eingebornen wurde er belehrt, daß dieſes Thier ein wilder Mann genannt werde, ſo ſchlank als ein Menſch ſey, eben ſo auf Fuͤßen einhergehe, und Bruͤſte wie die Frauensperſonen habe. Er gleicht alſo in vie⸗ ler Hinſicht den Dranutan aus Dſtindien.
Am 8. April ſchiffte er nach Jamesfort zur Vorbereitung ſeiner Ruͤckreiſe nach England. Am 13. Mai fuhr er im Schiffe Delphin auf den Gambra in die hohe See. Dieſer Fluß iſt fuͤr Schaluppen auf 200 Seemeilen ſchiffbar weil die Ebbe und Fluth eben ſo weit von der Muͤndung hinauſgeht. Die beiden ufer ſind gewoͤhnlich eine viertels Meile tief, ganz flach und buſchig. Daſelbſt giebt es ſchoͤne Reißfelder, welche zugleich bei trokner Jahreszeit fuͤr die Weide des Viehes dienen. Im innern Lande iſt es ſehr wal⸗ dig; in der Naͤhe der Staͤdte aber ein großer Raum zum Kornbau, der Boden iſt meiſtens ſandig mit eini⸗ gem Thone und Felſenſteine vermiſcht. Am untern Theile der Gambra ſind wenige Huͤgel zu ſehen, erſt am obern erſcheinen einige Berge von Eiſenſteinen, deren Spitzen eine ſchoͤne Ausſicht darbieten.


