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forderung des Handels eingetroffen war. Waͤhrend des Sommers hielt er ſich zu Jamesfort auf. Am 22. Auguſt fuhr er in der Schaluppe Fama mit einer ſtarken Ladung ab, um die Aufſicht uͤber die beſte Faktorei der Compagnie zu Jar zu uͤbernehmen. Auf dem Wege nach Damaſenza ſah er verſchiedene Meerkatzen, vo ſchoͤnem Blau und Roth, welche von einem Baum auf den andern in erſtaunlicher Entfer⸗ nung ſprangen, ohne jemals auf die Erde herabzukom⸗ men. In dieſer Gegend giebt es viel Gummi, von welchem er eine große Menge nach England ſchickte, der beſonders in Frankreich viele Nachfrage fand. Am z. Dezember kehrte Mvore nach Jamesfort zu⸗ rück. In dieſer Zeit entſtand ein Krieg unter den Eingebornen, welcher den Handel der Englaͤnder ſehr nachtheilig war. Dieß gab ihm Veranlaſſung ſeinen Dienſten zu entſagen, und ſich als Privatmann zu be⸗ nehmen. In dieſem Zuſtande fuͤhrte er folgende Le⸗ bensweiſe.
Er ſtand des Morgens auf, die Kuͤhle zu genießen, und ritt 2— engliſche Meilen durch Gehoͤlze und Ebe⸗ nen, wo er ſich der angenehmſten Luft erfreute. Nach ſeiner Ruͤckkehr fruͤhſtuͤckte er eine Art chineſiſchen Thees Simbong, welcher zahlreich nach England ge⸗ ſchickt hochgeſchaͤtzt wurde. Statt des Zuckers bediente er ſich oft des Honigs. In Ermanglung beides miſchte er ſuͤße Milch bei. Dieſe wird dort kalt mit einge⸗ brockten Kuchen aus Reißmebl genoßen, welches mit


