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Geſellſchaft, waͤhrend er ſich in dem Fluße gewaſchen hat, von einem Krokodille weggefuͤhrt. Dem 24. Junt ing der Fluß Gambre an zu ſchwellen. Bald darauf ſtieg Moore zu Pferde, um ſich nach Nakkaway zu begeben. Er erreichte am erſten Abend den Hafen Baſſi in Tomani an der Suͤdſeite der G ambra, bei waldichtem Wege, in deſſen Mitte ein ſteiler Huͤ⸗ gel voll Baͤume ſtand. Er uͤbernachtete in einer Ne⸗ gerhuͤtte, ſetzte des andern Morgens in einem Nachen über den Fluß, und ging wengliſche Meilen, theils durch Gehoͤlze, theils durch eine ſchoͤne baumloſe Ebe⸗ ne nach Nakkaway. In dieſer Gegend war braͤuch⸗ lich, daß jeder Verkaͤufer eines Gegenſtandes, vor Sonne Untergang den Kauf wieder unguͤltig machen konnte. Einſt kaufte aber Jemand eine Kuh fuͤr eine Stange Eiſen, und ſchnitt ihr gleich nach der Bezah⸗
lung den Schwanz ab. Der Verkaͤufer hatte dieſes kaum erfahren, ſo begab er ſich zum Stadthalter, und heuchelte Reue uͤber ſeinen Verkauf, vorzuͤglich aus dem Grunde, weil er ſonſt nichts Eigenes habe, und dieſe Kuh ſeiner Tochter zur Ausſtattung geben wolle. Der Stadthalter befahl, daß die Kuh dem Eigenthuͤ⸗ mer zuruͤckgegeben werde. Allein der Verkaͤufer nahm ſie nicht an, und ſchlug ſeinen Schaden auf 300 Stan⸗ . gen Eiſen an, welche er auch erhielt. Dieſe Unbild ließ ſich zwar der Stadthalter gefallen; allein im naͤch⸗ ſten Jahre kam er mit einem wohlbemannten Schiffe wieder, und nahm ſich die geeignete Genugthuung⸗ in⸗
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