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dem er 4 Menſchen wegnahm, welche in Feſſeln ge⸗ ſchlagen wurden. Am 29. Juli kamen ſie uͤber Bur⸗ dah und Kolav nach Fatatendaz der Fluß war hier ohngefaͤhr ſo breit als die Themſe zu London, und ſchien ungeachtet des ſchnellſten Laufes ſehr tief zu ſeyn. Die Fluth ſtieg in der troknen Jahreszeit 3— 4 Fuß hoch, in der Regenzeit nur 1—2. Beide Seiten des Flußes waren waldig, und das Rand an der Südſeite niedrig. Die Faktorei aber lag auf ei⸗ nem hohen ſteilen Felſen, wo ſich eine herrliche Aus⸗ ſicht auf eine große Strecke darbot.
II. Mvore ſchiffte zu Fatatenda uͤber die
Gambra, ritt zwiſchen Bafſi und Burtah über den ſteilſten Huͤgel von Eiſenſteinen und kam gegen Abend nach Nakkaway. Nach vollendetem Geſchaͤfte daſelbſt ritt er nach Pamiamakunda uͤber Bru⸗ koe, Buile, Korah nach Kaukunda. Dieſe Stadt war mit einem Walle umgeben, an dem Fuße eines felſigten Huͤgels in einer Ebene von 4 engliſchen Metlen, bis2 am Fluße Gambra. Hier ſchlief er im Hauſe des Alkade auf einer Matte, wurde aber von den Musguitos heftig geſtochen. Des andern
Morgens erreichte er die gut befeſtigte Stadt Dubo⸗
kanda, welche an der Suͤdſeite des Flußes liegt, und auf einer Seite durch viele Sibaobaͤume, zwiſchen wel⸗ chen Thon eingelegt iſt, auf der andern durch einen geflochtenen Zaun befeſtigt it. Im Deiember brannte


