178 Stein und Schutt ſind, ſo werden e im Fruͤhlinge doch haͤufig beſucht. Hoͤher auf dem Berge iſt ein an⸗ deres Bad, deſſen Waſſer wegen ſeiner gar zu großen Hitze durch eine lange Roͤhre in ein Zimmer geleitet wird. Zwiſchen dieſem und dem niedern Bade ſind Ruinen einer alt-roͤmiſchen Stadt. In einer kleinen Entfernung ſieht man verſchiedene Graͤber und ſtei⸗ nerne Saͤrge, von welchen die Einwohner vieles fa⸗ beln. Das Land um dieſe Baͤder beſteht aus außeror⸗ dentlich rauhen Anhoͤhen und tiefen Shaͤlern. Iſt man mit Muͤhe und Gefahr durch dieſe gereiſt, ſo kommt man zu den fruchtbaren und anmuthigen Ebenen von Hadjoute und Mettifiah, welche gegen Nord liegen, fuͤnzig Meilen lang und zwanzig breit ſind, und ůberall uͤberfluͤſſig durch Baͤche bewaͤſſert werden. Viele Landhaͤuſer und Maſharis(Meierhoͤfe) liegen in dieſen Ebenen, welche die Hauptſtadt vorzuͤglich mit Lebensmitteln verſorgen. Flachs, Alhena, Wurzeln, Küchenkraͤuter, Reis, Obſt, Hetreide aller Art wer⸗ den hier von ſolcher Guͤte gebaut, daß man Metti⸗ jiah mit Recht fuͤr den Garten des ganzen Koͤnig⸗ reiches halten kann.
2) Von der Provint Sitterie oder der ſuͤdlichen Provinz⸗
Dieſe Provinz, welche gegen Oft durch den Fluß Buberack, und gegen Weſt durch den Maſſafran
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